"In ihren Öl- und Eitemperabildern verarbeitet Elke Kim die Eindrücke vieler Ortswechsel und den intensiven Bezug zu Menschen verschiedener Kulturen. Von 2004 bis 2007 arbeitete sie an einer Serie über den karibischen Inselstaat Tobago und konzentrierte sich dabei thematisch auf Szenen des Alltags.
Dabei versteht sie es, indem sie sich ihren jeweiligen Themen persönlich widmet, ihnen durch den Eigenwert der Farbe mit lockerem Pinselstrich eine Tiefe und Rätselhaftigkeit zu verleihen, die das Fremde in seiner Faszination nicht in einer imperialen Gebärde vereinnahmen will. Gerade in der stillen Bescheidenheit der genauen Beobachtung, die niemals seziert oder spektakulär ist, liegt die Kraft von Elke Kims Malerei, die schlicht erzählt ohne zu urteilen und zu erklären."
(Marion Beier, bildende Künstlerin)
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